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18/01/2021
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Die VR China lehnt Sanktionen gegen den Iran ab


AUTOR:   IRNA Islamic Republic News Agency خبرگزاری جمهوری اسلامی ایران

Übersetzt von  Hans-Jürgen Falkenhagen


Der chinesische Botschafter bei den Vereinten Nationen hat am Dienstag mitgeteilt, dass er als Vorsitzender des UNO-Sicherheitsrats im Januar keiner Debatte  über eventuelle neue Sanktionen  gegen den Iran zustimmt. Botschafter Zhang Yesui hat am Dienstag, den 5.1.2010,  die Annahme  neuer Sanktionen gegen den Iran als voreilig bewertet, und vertritt die Meinung, dass die Diplomatie  das letzte Wort noch nicht gesprochen hat. Es ist jetzt kein guter Moment, um Sanktionen zu ergreifen, erklärte Zhang Yesui gegenüber Journalisten, Zhang Yesui nimmt in diesem Monat den turnusmäßigen Posten des  Vorsitzenden des Weltsicherheitsrates ein. 

Das Programm  des Sicherheitsrats  im Januar  wird sich mit Afghanistan, Somalia, Nepal, der Elfenbeinküste, dem Kosovo, dem Sudan und dem Nahen Osten befassen, präzisierte er die Tagesordnung.

Es ist kein Geheimnis, dass China und die USA  die Zweckmäßigkeit von Sanktionen unterschiedlich betrachten, räumte  am Dienstag  der Sprecher  des USA-Außenministeriums,  Philip Crowley, ein.

Quelle: La Chine rejette tout nouveau débat sur d'éventuelles nouvelles sanctions contre l'Iran

Übersetzer:  Hans-Jürgen Falkenhagen

 

Viele Staaten der Welt stehen fest auf der Seite des Irans. Eine Konfrontation gegenüber dem Iran ist nicht nur friedensfeindlich, sondern in jeder Beziehung nutzlos, gottlos und politisch dumm

Die Islamische Republik Iran ist alles andere als international isoliert, wie es westliche Medien gerne darstellen wollen. Er bietet für den außen stehenden objektiven Betrachter das Bild großer innerer Festigkeit und des demokratischen Konsenses der Bevölkerung bei der Verteidigung seiner staatlichen Unabhängigkeit und nationalen Würde. Äußere Gegner des Irans scheitern immer wieder in ihrem Bemühen, diesen Staat von Außen und von Innen zu destabilisieren. Der Iran hat auf internationaler Ebene mächtige Verbündete und die Völker und Regierungen der großen Mehrheit der Staaten  haben an einer Anti-Iranpolitik keinerlei Interesse. Sie bevorzugen friedliche kooperative Beziehungen zum Iran.

Der Iran hat in aller Welt und besonders in Asien starke Partner. Dass dazu die VR China gehört ist nichts Neues. Der Iran hat viele weitere Verbündete. Das zeigen auch jetzt wieder die Staatsbesuche von Präsident Ahmadinedschad im Tadschikistan und Turkmenistan. In Turkmenistan traf Präsident Ahmadinedschad am 5. Januar 2010 ein. Er führte ein langes freundschaftliches Gespräch mit dem turkmenischen Präsidenten Gurbanguly Berdimuhammedow. Es ging um Fragen der Abstimmung strategischer Fragen. Unterzeichnet wurden eine Reihe von Abkommen der iranisch-turkmenischen Kooperation. Der Iranische Präsident weihte am Mittwoch, den 6.1.2010, auch  eine neue Erdgasleitung ein, die es gestattet, den Export von turkmenischem Gas in den Iran mehr als zu verdoppeln. Die Eröffnung der neuen Erdgasleitung ermöglicht Ergaslieferungen von jährlich 20 Mrd. Kubikmeter Erdgas in den Iran. Gegenwärtig  exportiert Turkmenistan acht Mrd. Kubikmeter Erdgas in den Iran.

Quelle: www2.irna.ir/fr/news/view/line-97/1001059346191623.htm

Am 4. Januar hatte der iranische Präsident Ahmadinedschad  Tadschikistan einen Besuch abgestattet. Tadschikistan ist ebenfalls ein wichtiges Partnerland des Irans. Dort wurde der iranische Präsident vom tadschikischen Staatspräsidenten  Emomalii Rahmonov empfangen.  Auch hier ging es um die Abstimmung wichtiger strategischer Fragen. Es wurden  mehrere Abkommen unterzeichnet, die u.a. geologische Erkundungen, den Bau eines Staudamms auf dem Fluss  Zarafshan, die kulturellen und touristischen Beziehungen, die Rechtssprechung sowie die Auslieferung verdächtiger Personen betreffen. Betont wurde dabei die beispielhafte konstruktive Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Tadschikistan. Die Staatsmänner beider Staaten berieten auch über Fragen von gemeinsamen geopolitischen Interesse, z.B. über die Situation in Afghanistan, Pakistan und in der Region. „Wir wünschen einen  möglichst baldigen Frieden  und die Rückkehr zur Stabilität in Afghanistan und Pakistan“, betonten beide Politiker. Präsident Ahmadinedschad  hatte auch ein Treffen mit dem Vorsitzenden der Obersten Versammlung von Tadschikistan und den Oberbürgermeister der tadschikischen Hauptstadt Dušanbe.

Quellen: www2.irna.ir/fr/news/view/line-97/1001043695140926.htm und www2.irna.ir/fr/news/view/line-97/1001056794101204.htm

Den Iran zeichnet politische Festigkeit im Inneren aus. Was die Unruhen anlässlich des Aschura-Festes betrifft, so wurden die Ausschreitungen  und der Vandalimus seitens einiger Banditen und aufrührerischer Elemente u.a auch vom Vorsitzenden des Expertenrates und Schlichtungsrates Rafsandschani und dem Parlamentsvorsitzenden Ali Larijani als unverantwortlich verurteilt. In seiner Botschaft an das Parlament richtete Ali Larijani ernste Warnungen an die Konterrevolutionäre. Er beglückwünschte das iranische Volk, das in großen Massen auf die Straßen gegangen war, um seine Unterstützung für die Velayat-e Faghih, für die frei und rechtmäßig gewählte Führung und Regierung der Islamischen Republik Iran als demokratischer islamischer Staat zu bekunden. Die Konterrevolutionäre bilden eine verschwindend kleine Minderheit der iranischen Gesellschaft, dürfen aber nicht unterschätzt werden, da sie zum Bruch der Gesetze, zur Missachtung demokratischer Regeln sowie zur Gewalttätigkeit und zum Terrorismus tendieren und starke ausländische Hilfe von imperialistischen Staaten erhalten. Der Parlamentsvorsitzende Larijani betonte, dass das Parlament will, dass  Sicherheitsdienste und Justizorgane die Elemente verhaften, die die Religion schwer beleidigt und geschmäht haben, und  dass hohe Strafen gegen diejenigen verhängt werden, die öffentliche Güter geplündert haben und sich des Vandalimus schuldig gemacht haben (Quelle: www2.irna.ir/fr/news/view/menu-375/1001039000140524.htm). Das war auch eine wichtige Botschaft der letzten Freitagspredigten in Teheran.

Die Islamische Republik Iran ist militärisch stark und zur äußersten Verteidigung seiner Souveränität, Unabhängigkeit sowie nationalen Freiheit und Würde bereit und entschlossen. Das zeigt erneut das für Ende Januar 2010 angekündigte große Marinemanöver der iranischen Seestreitkräfte der Revolutionären Garden im Persischen Golf und in der Meerenge  von Hormuz. Sie haben das alleinige Ziel, kriegsabenteuerliche Aggressoren wirksam abzuschrecken und den Iran vor völkerrechtswidrigen Angriffen zu schützen (Quelle: www2.irna.ir/fr/news/view/line-88/1001069799104706.htm).

Die angegebenen Quellen in französischer Sprache stehen auch u.a. in persischer, arabischer und türkischer Sprache unter www.irna.ir zur Verfügung. In englischer Sprache und anderen westlichen Sprachen ist die diesbezügliche Internetkommunikation teilweise gestört. Französisch wird im Libanon und in Syrien, auch z. B. in Algerien, Tunesien und Marokko  sowie in vielen weiteren afrikanischen Staaten als Kommunikationssprache benutzt und auch gesprochen, ist aber auch in anderen islamischen Staaten oft bekannter und gebräuchlicher als Englisch.

Zusammengestellt von Hans-J. Falkenhagen und Brigitte Queck


Quelle: IRNA

Originalartikel veröffentlicht im Januar 2010 

Über den Autor

Hans-Jürgen Falkenhagen und Brigitte Queck sind Mitarbeiter von Tlaxcala, dem internationalen Übersetzernetzwerk für sprachliche Vielfalt. Diese Übersetzung kann frei verwendet werden unter der Bedingung, daß der Text nicht verändert wird und daß sowohl die Autoren, die Übersetzer als auch die Quelle genannt werden.

URL dieses Artikels auf Tlaxcala:
http://www.tlaxcala.es/pp.asp?reference=9696&lg=de


FRIEDEN UND KRIEG: 07/01/2010

 
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